Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Werke darf ohne Einwilligung des Autors in irgendeiner Form verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Copywright by Ines A. Kohm
Nimm mich mit
Trauer berührt meine Seele
und Kälte umwindet mein Herz.
Das Licht ist verglühender Funke
der Weg voller Ängste und Schmerz.
Unendlichkeit grüßt den Abschied
singt ohne Melodie Dir ein Lied
sie flüstert gierig vom Leben
ohne ein einziges Wort zu geben.
Kälte, du Trauer unendlicher Abschied,
in deine Einsamkeit ziehe ich ein
um noch näher, immer näher bei dir zu sein.
Mein Verstand berauscht sich an deinem Lied
mein Herz berührt dein Gebein
nimm mich mit, nimm mich weg, bin für immer dein.
Schwarzer Engel
Gib mir ein Kleid von schwarzem Samt
und trag mich in dein dunkles Land
wo Nebelschatten mich bewachen
wo Stille schwebt, wie schweres Band.
Du lehrst mich fliegen in dem Schatten,
wo Trauer meine Nacht begießt,
wo deine Flügel mich beschlagen,
mich deine kalte Hand begrüßt.
Schwarzer Engel trag mich fort,
samtweich über deinen dunklen Pfad.
Bring mich an jenen dunklen Ort,
wo du mein schwarzes Herz bewahrst.
Nimm es mit dir, mein Herz
Begnadet ist es nur von Schmerz.
Nimm es mit dir ins Höllenfeuermeer
denn tiefer schmerzt der Schmerz nie mehr.
Tief-Dunkel-Rot
Trauer fließt
In mir
Einmal gefangen
Für immer.
Düsterer Hauch
Umnebelt von
Nasskaltem Hass
Küsst
Er
Liebe fort.
Ruft
Ohne Worte er nach
Tiefem Schmerz!
Pacha Mama
Geschickt um dir den Schmerz zu nehmen
Die Trauer ist mir heut mein Sein
schenk ich dir meine Silbertränen
dein Unglück ist mir Glück allein.
Aus meinem Herzen rissen Fäden
und schmerzten hin allein in dir
dein Leid soll mich allein nur quälen
bring stetig es nur hin zu mir.
Und wenn ich immer wieder kehre
ist dies hier nur allein für dich
ich schenk dir silbre Tränenmeere
lass du mich morgen nicht im Stich.
Begräbnis
Mein Blick fällt herab auf deinen Lichtspalt,
wo Hoffnung sich tief begräbt
doch deine Mauern sie sind kalt
mein Sehnen kam viel zu spät.
Meine Melodie fließt ein letztes Mal
zu dir, um sich zu winden,
doch sie klingt viel zu schal
kann dich längst nicht mehr finden.
Mein Gedicht möchte dich gern bestechen
doch gedankenlos fällt es herab
um an deinen Felsen zu zerbrechen
dort, wo unsre Liebe einst starb.